Offizielle Homepage der Schachabteilung des TSV Bindlach

Diese Seiten wurden mit Frontpage 2002 bei 1024 x 768 Pixel Auflösung erstellt.

Hauptseite

© by Klaus Steffan

26-01-04 17:45


Berichte von Jürgen Delitzsch

TSV Bindlach unterlag erst im Deutschen Pokal-Achtelfinale (alle Runden im Überblick)

Nach erfolgreicher Qualifikation für die Zwischenrunde der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft traf die Vertretung des TSV Bindlach in Nürnberg zunächst auf die Gastgeber vom Schachklub Noris Tarrasch. Dabei erreichten die „Bindlacher Bären“, trotz einigen vergebenen Chancen ein 2:2 Unentschieden. Beide Teams zeigten sich in der Eröffnungsphase der Begegnung erwartet ebenbürtig. Erst ein Versehen des Nürnbergers Heimrath brachte am Spitzenbrett Jugend-Kaderspieler Heinz (1) im Endspiel auf die Siegerstraße. Die Führung der Oberfranken währte jedoch nicht lange, denn Schunk (2) hatte zwischenzeitlich seine klaren Positionsvorteile gegen den Lokalmatadoren Hirn eingebüßt und fand gegen das starke Bauernzentrum keine Mittel. Einen hervorragenden Einstand im Team der Bindlacher feierte Nachwuchstalent Opitz (4), der den „Marshall-Angriff“ seines Kontrahenten Kirchners erfolgreich konterte. Das resultierende Turmendspiel behandelte Opitz technisch einwandfrei und brachte den TSV wieder in Führung. Weniger gut erging es Mannschaftsführer Delitzsch (3), dessen junger Gegner Lutz (3) mit grundsolidem Spiel zu überzeugen wusste und letztlich die Hektik der Handicap-Phase zu seinen Gunsten nutzte. Aufgrund gleicher Berliner Brettwertung musste jetzt das Erreichen der nächsten Runde durch Blitzentscheid ermittelt werden. Hierbei zeigten die Bindlacher Nervenstärke und siegten klar mit 3:1 Brettpunkten. Im zeitgleich ausgetragenen Duell setzte sich die nominell klar überlegene Mannschaft des Erfurter SK gegen den SC Forchheim souverän mit 3,5:0,5 Zählern durch. So trafen die Bindlacher im Achtelfinale auf die Top-Favoriten aus Thüringen. Am Ende unterlagen die Bindlacher zwar mit 1:3 Brettpunkten, dennoch fehlte nach vierstündiger Wettkampfdauer ein wenig mehr an Routine, um die mögliche Sensation perfekt zu machen! Zum Auftakt geriet Heinz (3) in eine vorbereitete Angriffsvariante des Internationalen Meisters Machelett und fand -offenbar von den Strapazen des Vortags ermüdet- nicht die richtige Entgegnung. Bereits nach gut einer Stunde gab Heinz in verlorener Position den Widerstand auf. Positionell stark agierte währenddessen Delitzsch (1) am Spitzenbrett gegen den routinierten IM Casper, dessen Defensivtaktik enorm viel Bedenkzeit gekostet hatte. Erst kurz vor der möglichen Zeitüberschreitung von Casper unterlief dem Bindlacher eine Ungenauigkeit, welche es dem sich nach Kräften wehrenden Erfurter erlaubte den rettenden Remisweg einzuschlagen. Problemlos Unentschieden erreichte Schunk (2) mit Schwarz in der „Spanischen Partie“ gegen den wenig ehrgeizig aufspielenden Großmeister Enders. Bereits den Sieg vor Augen hatte Opitz (4) in seiner Weißpartie gegen den erfahrenen Fidemeister Brüggemann. In der Zeitnotphase verpasste der Bindlacher die Verwertung seiner Mehrfigur und musste sogar noch aufgeben.


TSV Bindlach holt souverän Bayerischen Pokal

Im Bayerischen Pokalfinale für Vierermannschaften nutzte die Vertretung des TSV Bindlach ihren Heimvorteil gegen Noris Tarrasch Nürnberg überzeugend und siegte klar mit 3,5 zu 0,5 Brettpunkten. Bereits nach gut dreistündiger Wettkampfdauer verwandelte Mannschaftsführer Jürgen Delitzsch (Brett 3) mit Weiß seine positionellen Vorteile gegen Albrecht in entscheidenden Materialgewinn und brachte sein Team in Führung. Einige kritische Momente zu überstehen hatte hingegen Valeri Dalinger (Brett 1), dessen Kontrahent Heimrath beachtlichen Angriffszauber entfachte und erst an der konsequenten Verteidigung des Bindlacher Routiniers scheiterte. Mit einer starken Leistung wartete wiederum Nachwuchstalent Axel Heinz (Brett 2) gegen Fidemeister Tran auf. Mit weißen Figuren widerlegte der Bindlacher Jugend-Nationalspieler die passive „Philidor-Eröffnung“ des Asiaten und wickelte in ein klar gewonnenes Endspiel ab. Nach dieser Entscheidung zugunsten der Gastgeber, blieb es Gerald Löw (Brett 4) vorbehalten mit einem Remis gegen den Nürnberger Hirn das Ergebnis abzurunden. Durch den Erfolg über die Nürnberger Oberligisten sicherten sich die „Bindlacher Bären“ die Teilnahmeberechtigung für die im November beginnende Deutsche Pokalmeisterschaft.


TSV Bindlach bestreitet Bayerisches Pokalfinale

Da beide Teams leistungsmäßig in etwa gleichwertig einzuschätzen sind, verspricht die Begegnung einige spannende Partien, wobei die Bindlacher über Heimvorteil verfügen.

Der mögliche Finalerfolg über die wettkampfstarken Mittelfranken bedeutete für die „Bindlacher Bären“ die Teilnahmeberechtigung für die Deutsche Pokalmeisterschaft.

Das Pokalspiel mit den Gästen aus Nürnberg findet am Sonntag, den 20.Juli 2003 in den Räumen des TSV Sportheims Bindlach statt. Spielbeginn ist 10.00h. Interessierte Zuschauer sind zu dieser Veranstaltung ausdrücklich erwünscht!


TSV Bindlach schlägt Bayerischen Pokalsieger

In der ersten Runde des 4er-Mannschaftspokals auf Bayerischer Ebene warf die Vertretung des TSV Bindlach den Vorjahresmeister SV Fortuna Regensburg überraschend glatt mit 3:1 aus dem Wettbewerb. Zum Wettkampfauftakt gewann Jugend-Nationalkaderspieler  Heinz (Brett 2) bereits in der Eröffnungsphase mit Weiß überzeugend gegen den nominell überlegenen Oberliga-Spitzenspieler  Heika und brachte sein Team früh in Führung. Kaum größere Probleme hatte auch Delitzsch (Brett 3) in einer solid geführten Positionspartie mit dem Regensburger Nachwuchstalent Ewald, der nach der Zeitkontrolle den Widerstand einstellte. Nach dieser Vorentscheidung zu Gunsten der „Bindlacher Bären“ musste Rüttinger (Brett 4), trotz zeitweilig aussichtsreicher Position, gegen Jauernig noch einige taktische Manöver überstehen, ehe es letztlich zur gerechten Punkteteilung kam. Zum guten Abschluss ließ sich Schunk (Brett 1) -mit schwarzen Steinen- gegen Janz auf keine Komplikationen ein und wickelte routiniert in ein Remis-Endspiel ab.
In der nächsten Runde (20.07.03) erwarten die Bindlacher zuhause das spielstarke Team von Noris Tarrasch Nürnberg, das sich gegen den SK Klingenberg erwartungsgemäß durchsetzte.


TSV Bindlach OFR-Pokalsieger 2003

Im Pokalendspiel für Vierer-Mannschaften unterstrichen die Bindlacher Zweitligaspieler beim Regionalligisten Schachklub Hof ihre Vormachtstellung auf Oberfrankenebene und behielten mit 3,5:0,5 klar die Oberhand. Zu Wettkampfauftakt gewann Mannschaftsführer Delitzsch (4) mit Schwarz das eröffnungs-theoretische Duell in der scharfen „Sizilianischen Drachenvariante“. Nach einer Serie von taktischen Manövern befand sich der König von Schleupner im Mattnetz, so dass sich die „Bindlacher Bären“ nach dreieinhalb Stunden über die frühe Führung freuen durften. Wenig später sorgte Jugendnationalspieler Heinz (3) gegen Schindler bereits für die Vorentscheidung, als er nach erfolgreicher Defensivarbeit mit einen überraschenden Gegenangriff aufwartete. Weit weniger Mühe hatte Schunk (2), dessen konzentriert vorgetragenes Druckspiel, trotz der zähen Verteidigung von Prof. Seidel, nach der Zeitkontrolle den entscheidenden Zähler brachte. Zum guten Abschluss gelang es noch Nachwuchsspieler Rüttinger (1) seine gefährdet stehende Partie mit Altmeister Urytzkyy im Turmendspiel Remis zu halten.

 


Schach-Zweitligist TSV Bindlach erreicht  Verbandspokal-Finale

In der vierten Runde des Oberfränkischen Pokals für Vierermannschaften nutzte unsere Vertretung  ihren Heimvorteil gegen den Schachklub Nordhalben zum Einzug ins Finale. Dabei bezwangen die „Bindlacher Bären“ die in Bestbesetzung angetretenen Nordhalbener knapp mit 2,5:1,5 Brettpunkten. Bereits zu Wettkampfbeginn zeichneten sich an Brett 4 deutliche Positionsvorteile seitens des Bindlacher Neuzugangs Sergiy Putselyk ab. Dessen Kontrahent Hild eröffnete mit „Grünfeldindisch“, worauf der Bindlacher im Mittelspiel geschickt einen freien Zentralbauern zum entscheidenden Durchbruch in Bewegung setzte. Wenig später erhöhten wir unsere Führung als Jürgen Delitzsch (1) nach einem Positionsfehler Burgemeisters in ein materiell gewonnenes Endspiel abtauschen konnte. Durch eine zu spät gesehene „Springergabel“ aus dem Konzept gebracht, geriet Jörg Heimerdinger (3) gegen St. Wunder in einen Mattangriff und musste den Anschlusstreffer der Gäste zulassen. Bei diesem Spielstand blieb es unserem Jugendnationalspieler Axel Heinz (2) gegen H. Wunder vorbehalten, den zum Mannschaftserfolg noch erforderlichen halben Zähler beizusteuern. Im Finale trifft der TSV Bindlach auswärts auf die Vertretung des SK Hof, die den SC Höchstadt ausschalten konnte.


Schach-Zweitligist TSV Bindlach erreicht Verbandspokal-Halbfinale

In der vierten Runde des Verbandspokals für Vierermannschaften bezwangen die „Bindlacher Bären“ auswärts den Schachklub Kirchenlaibach klar mit 3,5 : 0,5 Brettpunkten. Dabei kompensierten die Gäste das Fehlen von Stammspieler Schunk und stehen nach diesem Erfolg bereits im Halbfinale dieses oberfränkischen Wettbewerbs. Besonders überzeugte seitens der Bindlacher Aktiven am dritten Brett Heimerdinger, der -kurzfristig ins Team gekommen- mit Weiß einen ungenauen Zug seines Gegners Bodenschatz per Opfer rigoros bestrafte und dem gegnerischen König keine Ruhepause gönnte. Nach dieser frühen Führung zeigte Delitzsch (4) mit Schwarz die taktische Gefährlichkeit von „Königsindisch“, so dass Kössler bereits nach drei Stunden Spielzeit materiell unterlegen in Verluststellung aufgab. So blieb es Jugendnationalspieler Heinz (2) gegen Jaschke vorbehalten, mit einem nie gefährdeten Remis, im Endspiel den Wettkampf vorzeitig zu Gunsten seiner Mannschaft zu entscheiden. Über die volle Distanz hingegen musste Nachwuchstalent Rüttinger (1), der den zähen Widerstand von Doleschal erst nach fast sechs Stunden Dauer brechen konnte. Im folgenden Pokal-Halbfinale (01.12.02) empfängt der TSV Bindlach im Rathaus die Vertretung des Bezirksligisten FC Nordhalben, die zuletzt knapp gegen den TV Hallstadt die Oberhand behielten.

 

Schach-Zweitligist TSV Bindlach im Verbandspokal erfolgreich


Hier mal die Partie Andres - Herrmann zum nachspielen

In der dritten Runde des Verbandspokals für Vierermannschaften bezwang unsere Vertretung auswärts den stark aufspielenden SC Pegnitz-Creussen und nahm erfolgreich Revanche für die bittere Vorjahresniederlage. Dabei kompensierten die Bindlacher Bären das Fehlen von Stammspieler Eduard Schunk und erreichten mit zwei Weißsiegen bei einem Remis einen knappen 2,5:1,5 Sieg. Keine gute Eröffnungswahl traf zu Beginn Johannes Rüttinger (2), dessen Gegner Reichel die „Sizilianische Drachenvariante“ des Bindlacher Talents routiniert bekämpfte und die Gastgeber im Mattangriff überraschend in Führung brachte. Völlig überzeugend hingegen der kurzfristig ins Bindlacher Team gekommene Nachwuchsspieler Michael Herrmann (4), der mit Schwarz im „Damengambit“ gegen Andress ungefährdet die Punktteilung erzwingen konnte. Den Ausgleich für die Gäste stellte Axel Heinz (3) mit einer technisch sauberen Leistung gegen Müller her, dessen „Französische Verteidigung“ im Endspiel dem Druck des Jugendnationalspielers nicht Stand hielt. In dieser entscheidenden Situation zeigte sich Jürgen Delitzsch (1) in der „Königsindischen Eröffnung“ positionell klar überlegen, so dass Haasmann nach vierzig Zügen in trostloser Stellung nur noch die Aufgabe blieb.

In der nächsten Runde treffen wir auf den SK Kronach oder TSV Kirchenlaibach.